Der zu Amazon gehörende Streaming-Riese Twitch hat 15 Konten gesperrt, nachdem sie ein Counter-Strike-2-Turnier gestreamt hatten, das an einer russischen Hochschule stattfand, und damit gegen die EU-Sanktionen verstoßen, die nach dem anhaltenden Konflikt mit Russland gegen Alabuga Polytech verhängt wurden.
Laut der BerichtDie gesperrten Konten streamten direkt das Counter-Strike-2-Turnier im Alabuga Polytech, einer Institution, die wegen angeblicher Verbindungen zum Krieg Russlands gegen die Ukraine ins Visier genommen wurde. Berichten zufolge fällt das College unter EU-Sanktionen, was Twitch dazu veranlasste, das Verbot durchzusetzen, um geopolitische Vorschriften und digitale Sicherheitsstandards einzuhalten.
Berichten zufolge werden Studenten der Alabuga Polytech angeworben, um unter einer russischen Militärabteilung iranische Shahed-Angriffsdrohnen zusammenzubauen. Geranie-2. Während das Ereignis an sich nichts mit dem anhaltenden Konflikt zu tun hatte, steht Twitch unter starkem Druck der Aufsichtsbehörden, sich daran zu halten, was in den Online-Foren eine Debatte über den Umfang dieser Sanktionen entfacht hat.
Der Schritt signalisiert Twitchs Engagement für die Durchsetzung der Community-Richtlinien und die Einhaltung internationaler Vorschriften. Berichte deuten auf 30 Tage für die 15 fraglichen Konten hin. Allerdings hat Twitch den Grund für die Sperre noch nicht offiziell genannt.
Dieser Schritt schwächt nicht nur das Rückgrat der russischen Gaming-Industrie, sondern auch, dass Spieler in den unteren Ligen in Zukunft nicht mehr in der Lage sein werden, ihr Talent auf der Weltbühne zu zeigen, insbesondere angesichts der Gefahr von Sanktionen. Gleichzeitig werden sich Turnierorganisatoren zunehmend von der Ausrichtung von Veranstaltungen distanzieren, da sie strenge Maßnahmen gegen sie befürchten.

