Valve hat heute ein Update für die Preisumrechnungstools auf Steam eingeführt und zwei neue Umrechnungsmethoden hinzugefügt, die sich auf die regionalen Preisschilder für Spiele auf der ganzen Welt auswirken könnten.
Darüber hinaus wurden auch die Preisumrechnungsdaten auf Steam aktualisiert, um „die aktuellen Marktbedingungen auf der ganzen Welt besser widerzuspiegeln“. Laut Steam offizieller BlogbeitragDiese Verbesserungen wurden vorgenommen, um Spieleentwicklern auf der Plattform den Preis ihrer Titel zu erleichtern 35 Währungen Und 4 Regionsgruppen weltweit.
Nach dem Update bietet Steam drei verschiedene Konvertierungsmethoden, aus denen Entwickler bei der Veröffentlichung von Spielen auf der Plattform wählen können:
- Wechselkursumrechnung – Diese Methode verwendet einen einfachen Währungsumtausch.
- Kaufkraftumrechnung – Diese Methode berücksichtigt öffentliche Daten über die durchschnittliche Kaufkraft der Kunden in der Region.
- Multi-Variablen-Konvertierung – Diese Methode nutzt mehrere Datenquellen für jede Währung, einschließlich Faktoren wie lokale Kaufkraft, erwartete Kosten vergleichbarer Unterhaltungsgüter und Wechselkurse.
„Diese Konvertierungsmethoden sollen Entwicklern helfen, fundierte Entscheidungen über die Preisgestaltung zu treffen und die Option auszuwählen, die ihren Zielen am besten entspricht“, sagte Steam in einer Erklärung. „Einige Entwickler entscheiden sich möglicherweise dafür, für ihre Spiele eine Mischung aus Methoden zu verwenden oder Preise für eine oder mehrere Währungen manuell festzulegen.“
Leser können sich Steams ansehen regionale Preisseite um herauszufinden, wie sich jede dieser Preismethoden für jeden wichtigen USD-Preispunkt in alle unterstützten Währungen umrechnen lässt.
Wird sich dies auf die Preise für Videospiele auswirken?
Valve hat Spielern und Spieleentwicklern außerdem versichert, dass das Unternehmen die Preisschilder für Spiele auf Steam nicht ändern wird. Die Verlage legen weiterhin ihre eigenen Preise fest auf der Plattform, und die Spielepreise ändern sich nicht, es sei denn, sie reichen manuell neue Preise ein und veröffentlichen sie.
Steam stellte außerdem klar, dass Publisher nicht verpflichtet sind, einer der vorgeschlagenen Preisumstellungsoptionen zu folgen, wenn sie sich anders entscheiden.
„Ihre Preise liegen zwischen Ihnen und Ihren Kunden“, erklärte Steam. „Ob Sie einer der bereitgestellten Konvertierungsoptionen folgen oder davon abweichen, hat keinen Einfluss auf unsere Shop-Sichtbarkeitssysteme.“
Während die neuen Tools darauf abzielen, die regionale Preisgestaltung stärker an die lokalen Märkte anzupassen, liegt die endgültige Entscheidung immer noch vollständig bei den Verlagen. Dies bedeutet, dass sich die Spielepreise in verschiedenen Regionen bald spürbar ändern könnten, je nachdem, wie Publisher diese Tools nutzen.
Angesichts des jüngsten Anstiegs der PC-Hardwarepreise und der ständig steigenden Preise für AAA-Titel werden Gamer natürlich die Daumen drücken, dass diese neuen Änderungen dazu beitragen, moderne Titel in verschiedenen Regionen erschwinglicher zu machen.

