KESPA unterstreicht die Wirtschaftskraft von E-Sport-Events in Südkorea – aboba.ru

KESPA unterstreicht die Wirtschaftskraft von E-Sport-Events in Südkorea
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Bildnachweis: KeSPA

Der Korea e-Sports Association (KeSPA) hat eine Studie zur „Ausweitung der wirtschaftlichen Auswirkungen und Steuervorteile von E-Sport-Wettbewerben“ in Südkorea veröffentlicht.

Letztes Jahr durchgeführt und heute veröffentlichtZiel der Studie war es, die wirtschaftlichen Auswirkungen der wichtigsten E-Sport-Events im Land in den letzten Jahren hervorzuheben. Darüber hinaus wird das Ziel hervorgehoben, einen Rahmen für Steuervorteile für E-Sport-Athleten und -Unternehmen zu schaffen, sowie Expansionspläne für das nachhaltige Wachstum der E-Sport-Branche.

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Der Bericht analysierte auch die wirtschaftlichen Auswirkungen von E-Sport-Turnieren in den letzten fünf Jahren und erläuterte, dass frühere Methoden, die sich auf traditionelle Sportarten konzentrierten, als unzureichend angesehen wurden, um die Grundwerte des kompetitiven Gamings widerzuspiegeln. Dazu gehört die Nutzung digitaler Zuschauerzahlen und IP-Lizenzen.

Aus diesem Grund hat KeSPA ein spezielles Modell entwickelt und angewendet: MEEI (Multi-layered Esports Economic Impact). Dieses Modell quantifiziert den materiellen und immateriellen Wert anhand digitaler Indikatoren wie Online-Werbung und globaler Fandom-Konsummuster sowie der Berücksichtigung des Mehrwerts in vor- und nachgelagerten Branchen wie Tourismus, Beherbergung und mehr.

Dem Bericht zufolge zeigte dieses Modell bei den analysierten Ereignissen eine stärkere wirtschaftliche Auswirkung. Die League of Legends-Weltmeisterschaft 2023 beispielsweise erzeugte einen Produktionsanreizeffekt von 740 Milliarden Won (~378 Millionen Pfund), verglichen mit früheren Schätzungen von etwa 200 Milliarden Won (~102 Millionen Pfund). Andere inländische Veranstaltungen, wie die LCK Finals 2025 und das Homeground-Event von T1, verzeichneten mit geschätzten 58,5 Milliarden Won (~30 Millionen Pfund) bzw. 30 Milliarden Won (~15 Millionen Pfund) ebenfalls bedeutende Ergebnisse.

KeSPA schlägt zusätzliche Unterstützung vor

Trotz großer Wettbewerbserfolge sowohl im Inland als auch vor allem international steht die koreanische E-Sport-Branche auch unter großem finanziellen Druck, da E-Sport-Teams nicht in der Lage sind, durch Franchising-Einnahmen einen wirtschaftlichen Gewinn zu erzielen. Dem Bericht zufolge sind die Spielergehälter in letzter Zeit ebenfalls in die Höhe geschossen und belaufen sich auf über 70 % des Mannschaftsbudgets auf insgesamt 96,3 Milliarden Won (ca. 49 Millionen Pfund).

Infolgedessen schlug der Verband auch Änderungen vor, beispielsweise eine Ausweitung der Steuergutschriften für Teambetriebskosten, um Unternehmen den Einstieg und die langfristige Investition zu erleichtern. Der Vorschlag hebt auch neue Investitionsgutschriften und Steuergutschriften für Forschung und Entwicklung hervor, um die Abhängigkeit von geistigem Eigentum zu verringern und gleichzeitig Technologien zu unterstützen, die über den einzelnen Spieltitel hinaus angewendet werden können.

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