Frankreich hat offiziell einen dreijährigen experimentellen Rahmen genehmigt, der Spiele mit monetarisierbaren digitalen Objekten erlaubt, die vor Ort als „ JONUM (Monetisierbare digitale Objektspiele)unter strenger Aufsicht zu arbeiten.
Das am 4. Februar 2026 unterzeichnete Dekret und veröffentlicht im Amtsblatt steht, ist nun voll aktiv und wird durchgesetzt.
Die Regulierung des Sektors wurde direkt unter die gestellt Nationale Glücksspielbehördedie nationale Glücksspielregulierungsbehörde des Landes. Der Schritt basiert auf den Artikeln 40 und 41 des Gesetzes zur digitalen Sicherheit von 2024, das darauf abzielt, aufstrebende Online-Sektoren zu regulieren und gleichzeitig die Verbraucher zu schützen.
- Brasilien nimmt Zahlungsunternehmen bei der Bekämpfung illegaler Wetten ins Visier
- Frankreich enthüllt Pläne für ein nationales E-Sport-Ökosystem
Identitätsprüfung und persönliche Beschränkungen zum Schutz der Spieler
Die französischen Behörden erklärten, dass das Ziel darin bestehe, Web3-Innovationen zu unterstützen und gleichzeitig strenge Verbraucherschutzmaßnahmen, insbesondere für Minderjährige, aufrechtzuerhalten. Der Rahmen ist vorübergehend und wird drei Jahre lang als Live-Experiment laufen, bevor der Gesetzgeber entscheidet, ob er ihn dauerhaft macht.
Insbesondere legt das Dekret von Anfang an großen Wert auf den Schutz der Spieler. Vor der Eröffnung eines Kontos für betroffene Spiele müssen Benutzer vollständige Identitätsdaten angeben, einschließlich Geburtsname, Geburtsdatum und -ort sowie Wohnadresse.
Betreiber sind verpflichtet, Alter und Identität zu überprüfen, und Minderjährigen ist die Registrierung strengstens untersagt.
Darüber hinaus müssen Spieler zwei persönliche Limits festlegen, bevor sie mit dem Spielen beginnen können: eine wöchentliche Ausgabenobergrenze in Euro und eine wöchentliche Spielzeitobergrenze. Unternehmen dürfen den Nutzern keine voreingestellten Beschränkungen auferlegen.
Wenn ein Spieler sein Limit erhöht, wird die Änderung erst nach 48 Stunden wirksam. Wenn sie ihn jedoch senken, gilt die Änderung sofort.
Strenge Spielerkontrollen und Belohnungslimits für sicheres Spielen

Gemäß dem Rahmenwerk müssen Betreiber Warnungen ausgeben, sobald 75 % eines Limits erreicht werden, und müssen den Spielzugriff automatisch sperren, sobald die Obergrenze überschritten wird.
Selbstausschluss-Tools sind obligatorisch und müssen jederzeit zugänglich bleiben. Spieler können sich für einen Zeitraum von 24 Stunden bis zu 12 Monaten aussperren, wobei die Beschränkung sofort wirksam wird.
Mittlerweile sind Unternehmen verpflichtet, detaillierte Transaktionsdaten zu sammeln und zu speichern, einschließlich der zum Zeitpunkt jeder Transaktion in Euro umgerechneten Kryptoaktivität.
Frankreich hat auch in Bezug auf Belohnungen eine klare Linie gezogen. Sachpreise dürfen 1.000 € pro Spieler und Spiel im Jahr nicht überschreiten. Bei Krypto-Asset-Belohnungen darf der von einem Spiel ausgeschüttete Gesamtbetrag 20 % seines Jahresumsatzes nicht überschreiten.
Darüber hinaus können einzelne Spieler nicht mehr als 25.000 € pro Jahr und Spiel an kryptobezogenen Belohnungen erhalten. Beamte glauben, dass diese Obergrenzen verhindern werden, dass JONUM-Titel zu einem vollwertigen Glücksspielgebiet werden.
Spielkategorien, Glücksspiellimits und behördliche Überwachung
Das Dekret legt sechs zulässige Spielkategorien fest, darunter Actionspiele, Fantasy-Sport, Abenteuerspiele, Rennspiele, Zuchtspiele und Managementspiele.
Es verbietet jedoch eindeutig Mechanismen, die denen von Casino-Glücksspielen ähneln, außer in begrenzten Fällen, wie etwa bei Fantasy-Pferderennen. Um den Betreibern Orientierung zu geben, wird das ANJ am 19. Februar 2026 eine Informationsveranstaltung veranstalten.
Die französischen Regulierungsbehörden überwachen digitale Spiele bereits seit Jahren genau unter Druck setzen Unternehmen wie Sorare sind dazu übergegangen, Turniere und Teilnahmesysteme an die lokalen Regeln anzupassen und eine Klassifizierung als Glücksspiel zu vermeiden, was das Unternehmen seitdem getan hat umgesetzt.
Der Beitrag „Frankreich genehmigt dreijähriges Testurteil für Spiele mit monetarisierbaren digitalen Objekten“ erschien zuerst auf Esports Insider.

