Rainbow Six Siege erlebt derzeit eine neue Art von bildbasiertem Hack, der es Hackern ermöglicht, die Bildschirme der Spieler mit verstörenden Bildern zu überfluten und so das Gameplay zu ruinieren.
Als gemeldethaben Hacker eine Möglichkeit entdeckt, mitten in einem Spiel in Rainbow Six Siege benutzerdefinierte Bilder direkt auf die Bildschirme anderer Spieler zu übertragen und so einen erheblichen Teil des Bildschirms auszufüllen. In den unbeschwertesten Fällen werden die Spieler einem Cartoon-Huhn ausgesetzt, aber die gleiche Methode wird auch verwendet, um anschauliche Pornografie und Blut, wie zum Beispiel Bilder von verstümmelten Körpern, auf die Bildschirme der Spieler zu zwingen. Der Effekt ist ein sofortiger Vollbild- oder nahezu Vollbild-Schock, der eine Runde Wettkampfspiel sofort ruinieren kann.
Zum Beispiel der beliebte R6-Streamer Bikini BodhiDer Bildschirm von Charlie Kirk wurde mit dem Bild von Charlie Kirk bedeckt. Aus diesem Grund hatte er definitiv einen Wettbewerbsnachteil, da sein gesamter Bildschirm für einige Sekunden verdeckt war.
Dies ist nicht das erste Mal, dass das Ökosystem von Rainbow Six missbraucht wird, um Spielern unerwünschte Bilder aufzudrängen. Bei einem früheren Uplay-Messaging-Exploit fügten Angreifer einfachen HTML- und JavaScript-Code in Nachrichten ein, sodass beim Öffnen der Nachricht das gesamte Spielfenster durch ein externes, häufig pornografisches Bild ersetzt wurde, bis der Spieler den Client schloss und neu startete. Die aktuelle Flut von Image-Exploits in Siege folgt dem gleichen Muster: Sie nutzen ansonsten harmlose UI- oder Overlay-Mechaniken, um Inhalte zu pushen, die Spieler gar nicht erst sehen wollten.
Für Content-Ersteller sind die Risiken größer, als nur ein Ranglistenspiel zu verlieren. Eine einzige ausgenutzte Runde gehackten Gameplays, die anstößige oder gewalttätige Bilder zeigt, kann zu Moderationsstreiks oder Sperren auf Plattformen wie Twitch und YouTube führen, selbst wenn der Streamer keine Kontrolle darüber hat, was gezeigt wird. Berichten zufolge werden Spieler gezielt wegen Pornografie und extremer Gore-Inhalte angegriffen, was schon allein durch seine Existenz gegen die meisten Nutzungsbedingungen des Mainstream-Streamings verstößt.
Derzeit scheint es keine öffentlich beschriebene Lösung oder einen Zeitplan von Ubisoft zu geben. Wenn Sie ebenfalls mit solchen Vorkommnissen konfrontiert waren, teilen Sie uns dies in den Kommentaren unten mit.

