A Bloomberg-Bericht veröffentlicht am 15. Februar 2026 hat neue Bedenken hinsichtlich der PlayStation 6 geweckt. Personen, die mit der Denkweise von Sony vertraut sind, zufolge könnte es bei der PS6 zu einer Verzögerung von mehreren Jahren kommen. Der Grund ist ein wachsender RAM-Knappheit, der die Speicherpreise in der gesamten Technologiebranche in die Höhe treibt.
Das gleiche Versorgungsproblem hat Nintendo auch dazu veranlasst, eine Preiserhöhung für die Switch 2 in Betracht zu ziehen, eine Möglichkeit, die das Unternehmen bereits im Februar 2026 öffentlich anerkannt hatte.
Was verursacht den RAM-Mangel?
Der Mangel ist auf die stark gestiegene Nachfrage nach Hochleistungsspeichern zurückzuführen. KI-Hardware, Rechenzentren, mobile Geräte und Premium-Verbrauchertechnologie konkurrieren alle um den gleichen begrenzten Vorrat an RAM. Den Herstellern gelang es nicht, die Produktion schnell genug zu steigern, um mithalten zu können. Infolgedessen sind die Preise auf breiter Front gestiegen.
Die Auswirkungen sind nicht auf einen Sektor beschränkt. PC-Hersteller, Grafikkartenhersteller und jetzt auch Konsolenentwickler spüren den Druck. Micron, ein großer Hersteller von Speicherchips, hat dies bereits gewarnt Der RAM-Mangel könnte über 2026 hinaus andauern da die KI-bezogene Nachfrage weiter wächst.
Wie sich der Mangel auf die Konsolenentwicklung auswirkt
Moderne Spielekonsolen sind auf schnellen RAM mit hoher Kapazität angewiesen, um Leistungsziele zu erreichen und gleichzeitig in einem wettbewerbsfähigen Preisbereich zu bleiben. Wenn es schwieriger wird, Speicher zu beschaffen oder teurer in der Anschaffung zu sein, führt das zu unmittelbaren Problemen sowohl für die Produktionszeitpläne als auch für die Gewinnmargen.
Laut Insider Gaming spiegeln Branchengespräche diese Besorgnis bereits wider. Das Outlet zitierte seine Quellen direkt mit den Worten: „Die Branche als Ganzes ist besorgt über die RAM-Verfügbarkeit und darüber, was dies für die Massenproduktion von Konsolen zu einem wettbewerbsfähigen Preis bedeuten wird.“
Der Konzern umfasst sowohl Hardware der aktuellen als auch der nächsten Generation. Insider Gaming wies außerdem darauf hin, dass es aufgrund der anhaltenden Knappheit im Jahr 2026 zu weiteren Preiserhöhungen für Konsolen der aktuellen Generation kommen könnte.
Konsolenstart der nächsten Generation: Windows wird überprüft
Das wichtigste Detail im Insider Gaming-Bericht ist, dass Konsolenhersteller derzeit darüber diskutieren, ob sie Systeme der nächsten Generation von ihrem geplanten Veröffentlichungsfenster von 2027 auf 2028 verschieben sollen. Die Begründung lautet diesen Berichten, dass eine Verzögerung den RAM-Herstellern mehr Zeit geben könnte, ihre Produktionskapazitäten zu erweitern, was die Speicherpreise wieder senken würde.
Sollte diese Debatte zu einer formellen Verzögerung führen, würde dies die von Fans und Entwicklern erwarteten Zeitpläne für die nächste Konsolengeneration verändern. Ein anhaltender Gedächtnismangel könnte diesen Druck auch über den nächsten Zyklus hinaus verlängern. Für diejenigen, die im Auge behalten, wo die PS6 angesichts dieser RAM-Knappheit steht, deuten die neuesten vertrauenswürdigen Insider darauf hin, dass Sony keine endgültige Entscheidung getroffen hat, die Konsole zu verschieben.
Andere Hardware-Sektoren spüren den gleichen Druck
Der RAM-Mangel ist kein Problem, das nur bei Sony oder Nintendo auftritt. Valve hat eingeräumt, dass das anhaltende Problem mit der Speicherversorgung den Preis der Steam Machine in die Höhe treiben könnte. Nvidia hat Berichten zufolge zukünftige GPU-Releases verzögert und die Produktion seiner Karten der RTX 50-Serie aufgrund der knapperen Speicherversorgung gedrosselt. Der Grafikkartenhersteller Zotac geht noch einen Schritt weiter und warnt davor, dass die Knappheit das Überleben der GPU-Hersteller insgesamt gefährden könnte.
Sogar Spieleentwickler sind betroffen. Larian Studios, das Studio hinter der Divinity-Reihe, hat erklärt, dass steigende RAM-Preise das Team dazu zwingen, sein neues Spiel viel früher in der Entwicklung als ursprünglich geplant zu optimieren.
Was das für Gamer bedeutet
Für Verbraucher geht es vor allem um die Kosten. Unabhängig davon, ob die nächste PlayStation pünktlich erscheint oder nicht, dürften die Preise für Gaming-Hardware steigen, wenn die Knappheit anhält. Branchenquellen zufolge könnte es bei Konsolen der aktuellen Generation auch vor Ende 2026 zu Preiserhöhungen kommen.
Das längerfristige Bild hängt davon ab, wie schnell RAM-Hersteller ihre Produktion steigern können. Bis das Angebot mit der Nachfrage Schritt hält, werden Konsolenhersteller, GPU-Hersteller und Spieleentwickler gleichermaßen weiterhin an demselben Kernproblem arbeiten: Es ist nicht genügend Speicher verfügbar und der verfügbare Preis kostet mehr als zuvor. Ein umfassenderer Blick darauf, wie KI-gesteuerte RAM- und GPU-Kosten die Gaming-Hardware im Jahr 2026 verändern, macht deutlich, dass es sich hierbei um eine branchenweite Herausforderung handelt, für die keine schnelle Lösung in Sicht ist.

