Der Senat der Philippinen hat einen neuen integrierten Entwicklungsplan zur Unterstützung der nationalen E-Sport- und Technologiesektoren angekündigt. Diese Initiative folgt auf den jüngsten Sieg von Aurora Gaming PH bei Mobile Legends: Bang Bang M7 Weltmeisterschaft.
Senator Bam Aquino, Vorsitzender der Senatsausschüsse zu Bildung, Wissenschaft und Technologie, stellte den Plan während der Plenarsitzung Nr. 41 vor. Der Schritt würdigt offiziell die Wettbewerbsleistungen philippinischer Teams und schafft gleichzeitig einen Rahmen für langfristiges Branchenwachstum.
Anerkennung von Aurora Gaming PH
Durch Senatsbeschluss 276Senator Aquino lobte Aurora Gaming PH offiziell für ihren historischen Sieg bei der M7-Weltmeisterschaft. In seiner Ansprache wies er auf die anhaltende Dominanz der Philippinen in der globalen Mobile Legends: Bang Bang (MLBB)-Szene hin und betonte, dass das Land sieben Jahre in Folge ein starker Konkurrent geblieben sei.
Aquino betonte, dass das Engagement des Senats über zeremonielle Ehrungen hinausgehe. Die Resolution dient als Ausgangspunkt für eine umfassendere Strategie zur Integration des E-Sports in die Bildungs- und Wirtschaftssysteme des Landes.
Bildungsintegration und Stipendien
Eine zentrale Säule des neuen Plans ist der Bildungsausschuss. Senator Aquino schlug vor, E-Sport als legitimes Instrument zur Charakterentwicklung und zum Lernen anzuerkennen.
Um dies zu unterstützen, ermutigt der Senator Hochschulen und Universitäten, Stipendienprogramme für E-Sportler einzurichten, vergleichbar mit denen, die derzeit für traditionelle Sportarten wie Basketball verfügbar sind.
Darüber hinaus plädierte Aquino für die Einbeziehung von E-Sports als dauerhafte Medaillenveranstaltung in die Palarong Pambansa, die nationale Multisportveranstaltung für Studenten auf den Philippinen. Diese Einbeziehung zielt darauf ab, wesentliche Fähigkeiten wie Teamarbeit und strategisches Denken in einem akademischen Umfeld zu fördern.
Stärkung der lokalen Spieleentwicklung
Über das kompetitive Gaming hinaus befasst sich der Entwicklungsplan mit der Produktionsseite der Branche. Senator Aquino gab bekannt, dass die Regierung beabsichtigt, den Fahrplan des Landes für die Entwicklung von Videospielen zu stärken.
Ziel ist es, die Philippinen von einem Verbrauchermarkt für Gamer zu einem Zentrum für Entwickler von Weltklassetiteln zu machen. Zu dieser Strategie gehört die Bereitstellung von Anreizen und Unterstützung für lokale Spieleentwickler.
Aquino, der maßgeblich an der Gründung der Philippine Esports Association beteiligt war, zog Parallelen zwischen dem Potenzial des E-Sport-Sektors und der Business Process Outsourcing (BPO)-Branche. Er schlug vor, dass E-Sport eine wichtige Beschäftigungsquelle für Filipinos werden könnte.
Globaler Kontext und Anerkennung
Die Ankündigung erfolgt zu einer Zeit zunehmender internationaler Anerkennung für den E-Sport. Senator Aquino führte die Anerkennung des Sektors durch das Internationale Olympische Komitee als Beweis für seine wachsende Legitimität an.
Aktuelle globale Entwicklungen unterstützen diesen Trend. Das britische Office for National Statistics (ONS) hat dem E-Sport kürzlich offizielle Unternehmensklassifizierungscodes zugewiesen und ihn damit offiziell als Branche anerkannt. In ähnlicher Weise hat Singapur ein Gesetz verabschiedet, das E-Sport und Mind-Sport als offizielle Sportarten anerkennt.
Branchenvertreter haben auch auf die Rolle staatlicher Unterstützung hingewiesen. Bei der Esports-Weltmeisterschaft 2025 hob der MLBB-Herausgeber MOONTON hervor, wie Länder wie Malaysia und die Philippinen das Spiel in ihre nationalen Bildungsstrategien integrieren.

