Ubisofts beliebter FPS-Multiplayer Rainbow Six Siege wurde erneut gehackt, da es Hackern gelungen ist, seine Backend-Schwachstellen auszunutzen, was zu weit verbreiteten Spielersperren und Serverunterbrechungen führte. Nachdem der R6 bereits Ende 2025 mit ähnlichen Problemen konfrontiert war, ist er fünf Tage nach Beginn des Jahres 2026 erneut Opfer desselben Problems geworden.
Neuer Hack löst 67-Tage-Verbotswelle aus
Im Gegensatz zum Hack aus dem Jahr 2025 wird der neue Exploit von Hackern genutzt, um Spielern ohne triftigen Grund wahllos 67-Tage-Sperren zu erteilen. Spieler sowie namhafte Streamer haben das Problem gemeldet, dass sie ohne klare Gründe für 67 Tage gesperrt wurden, was das genaue Gegenteil davon ist, wie die Anti-Cheat-Funktion des Spiels Sperren durchsetzt, und zwar unter Berufung auf denselben Grund.
Dies hat eine gemeinschaftsweite Empörung ausgelöst und Fans fragen sich, warum gerade dieses Spiel die Aufmerksamkeit von Hackern auf sich zieht, und fordern Ubisoft auf, das Backend so schnell wie möglich zu reparieren. Die Entwickler haben noch keine offizielle Stellungnahme abgegeben, so dass einige offene Fragen für Spieler offen bleiben, die aufgrund einer unrechtmäßigen Sperre vom Spiel ausgeschlossen wurden.
Umfassendere Sicherheitslücke und Chaos
Technische Analysten und Experten schlug vor, dass die Hacker im früheren Hack den MongoDB-Speicherleck-Exploit genutzt haben, der es ihnen im Wesentlichen ermöglicht, Konten in großem Umfang zu ändern. Dies führte dazu, dass alle annahmen, dass die gleiche Methode von ihnen erneut angewendet wurde.
Ubisoft hat nichts davon bestätigt oder dementiert, so dass die Spieler den Grund für die wiederholten Verstöße anhand von Expertenmeinungen Dritter annehmen können. Ubisoft hat noch keine offizielle Erklärung zu dem jüngsten Verstoß veröffentlicht, man kann jedoch davon ausgehen, dass sie hinter den Kulissen daran arbeiten, das Problem zu lösen.
Nur die Zeit wird zeigen, wann dieses Problem behoben wird oder ob Ubisoft in der Lage sein wird, eine dauerhafte Lösung für Hacker zu finden, die Verstöße in ihrem Backend ausnutzen, aber derzeit bleibt das Spiel anfällig und unsicher in der Nutzung.

