Koreanischer Gesetzgeber fordert Maßnahmen nach Cybermobbing gegen Gumayusi von T1 – aboba.ru

Koreanischer Gesetzgeber fordert Maßnahmen nach Cybermobbing gegen Gumayusi von T1
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Bildnachweis: Colin Young-Wolff/Riot Games

Der Abgeordnete der Demokratischen Partei Koreas, Jeon Yong-gi, gab am 20. November eine öffentliche Erklärung ab, in der er nach anhaltenden Cybermobbing-Angriffen sofortige Maßnahmen von E-Sport-Organisationen, Online-Plattformen und Regierungsinstitutionen forderte Lee ‚Gumayusi‘ Min-hyeongder MVP des Jahres 2025 League of Legends-Weltmeisterschaft Finale.

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In einem auf Facebook posten, Jeon kritisierte, was er als „organisiertes Muster der Belästigung“ bezeichnete, das von Communities wie der T1 Supporters Gallery (allgemein bekannt als „T1Gall“) ausging. Der Gesetzgeber erklärte, dass die Angriffe gegen den Spieler „weit über akzeptable Grenzen hinausgegangen“ seien, und forderte ein sofortiges Ende dessen, was er als langjährige, gezielte Misshandlung bezeichnete.

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In Jeons Aussage wurde die anhaltende Kritik an Gumayusi zitiert, selbst nachdem der Bot-Laner seinen Abschied von T1 bestätigt hatte. Er stellte in Frage, ob ein solches Verhalten als echte Unterstützung für das Team angesehen werden könne, und wies darauf hin, dass die fortgesetzten Belästigungen auf Beweggründe hindeuteten, die eher mit „Cybermobbing zum Spaß“ oder „Verhalten im Stil eines Cyberschädlings“, das Aufmerksamkeit erregen solle, in Zusammenhang stünden.

„Das Anfeuern einer Mannschaft kann niemals als Rechtfertigung dafür dienen, einen bestimmten Spieler wegen Missbrauchs herauszugreifen“, sagte Jeon.

Er wies auch Behauptungen zurück, dass es sich bei dem Verhalten um „harte Liebe“ oder leistungsbezogene Kommentare handele, und bezeichnete es stattdessen als böswillige Belästigung über einen längeren Zeitraum.

Aufruf zur Stellungnahme

Der Gesetzgeber skizzierte einen dreiteiligen Rahmen zur Lösung des Problems: Maßnahmen der E-Sport-Verwaltungsgremien, Intervention der Plattformbetreiber und gesetzgeberische Schritte der Regierung.

Jeon forderte die Korea e-Sports Association (KeSPA), Riot Games Korea und einzelne Organisationen auf, nicht mehr „am Rande zu bleiben“ und konkretere Schutzmaßnahmen für Spieler einzuführen. Er betonte, dass jüngere und aufstrebende Spieler besonders anfällig für gezielte Online-Angriffe seien.

Foto von Jeon Yong-gi

Plattformbetreiber wie DC Inside wurden zu einer stärkeren Selbstregulierung aufgefordert. Jeon erklärte, er werde Mechanismen verfolgen, um Plattformen zur Rechenschaft zu ziehen, wenn schädliche Beiträge unbeantwortet bleiben und zu potenziell kriminellem Verhalten eskalieren.

In seiner Stellungnahme wies er darauf hin, dass Plattformen, die die Verbreitung solcher Inhalte zulassen, nicht als frei von Verantwortung angesehen werden sollten.

Gesetzliche Eskalation gegen Belästigung im E-Sport geplant

Jeon verwies auf seine frühere Arbeit zu Maßnahmen zur Bekämpfung von Belästigung, einschließlich der Bemühungen, Kommentarbereiche aus Sportnachrichtenartikeln zu entfernen und einen Gesetzentwurf zur Eindämmung von Cyber-Schrottinhalten einzuführen. Er argumentierte, dass die derzeitigen Schutzmaßnahmen unzureichend seien, und forderte strengere Sanktionen, darunter strengere Strafen für Verleumdung und beleidigendes Verhalten im Internet sowie höhere Schadensersatzansprüche in Zivilsachen.

„Die Regierung und die Nationalversammlung müssen Maßnahmen ergreifen, um die Sanktionen zu verschärfen“, sagte er und fügte hinzu, dass er den aktuellen Vorfall als Gelegenheit nutzen wolle, um gesetzgeberische Entwicklungen zu beschleunigen, die eine umfassendere Selbstregulierung im gesamten E-Sport-Ökosystem unterstützen.

Jeon kam zu dem Schluss, dass das Problem über Gumayusi hinausgeht und umfassendere Bedenken hinsichtlich der Behandlung von Spielern im E-Sport widerspiegelt. Er rief zur branchenweiten Zusammenarbeit auf und erklärte, dass „jeder Spieler im E-Sport jemand ist, der Schutz verdient“, und forderte Fans und Interessenvertreter auf, zur Schaffung einer sichereren Umgebung beizutragen.

Die Erklärung kommt zu einer Zeit, in der in Korea intensiv über das Wohlergehen der Spieler, die Fankultur und die Verantwortung von Online-Communities diskutiert wird, nachdem es mehrere aufsehenerregende Fälle von Belästigung im Wettbewerbsspiel gegeben hat.

Der Beitrag: Koreanischer Gesetzgeber fordert Maßnahmen, nachdem Gumayusi von T1 im Internet gemobbt wurde, erschien erstmals auf Esports Insider.


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